Die Sängerinnen und Sänger des Liederkranz Hohengehren dürfen in beiden Chören, dem Männerchor und Joy of music, im Bürgerhaus wieder ohne Maske proben. Was wurde wegen der Corona-Verordnungen in den letzten beiden Jahren nicht alles probiert: Chorproben im Freien, Chorproben mit Abstand, virtuelle Chorproben am Bildschirm, Chorproben unter 2 G+ Regeln.

Hoffentlich gehören solche Bilder – Chorprobe mit Maske – endgültig der Vergangenheit an.

Alles natürlich Notlösungen. Es war schwierig. Und trotzdem hat sich der Großteil der Sängerinnen und Sänger nicht davon abbringen lassen. Die erschwerten Bedingungen, wie sie halt zum jeweiligen Zeitpunkt festgelegt und notwendig waren, wurden akzeptiert. Man kam auch zu der Einsicht, dass diese sehr eingeschränkte Art zu proben immer noch besser sei, als gar keine Singstunden.

Dabei war der Chorleiterin und den Sängern und Sängerinnen klar, dass unter solch schwierigen Bedingungen keine optimale Chorarbeit möglich ist. Die Chöre haben sich deshalb darauf beschränkt, bekanntes Liedgut aufzufrischen. Neue Lieder einzustudieren, das war nicht möglich. Aber es gab auch keine Veranstaltungen und Auftritte, die eine zielgerichtete Probearbeit notwendig gemacht hätten.

Jetzt proben die Sängerinnen und Sänger wieder ohne Maske, lediglich die Abstände zueinander und die sonstigen Verordnungen, wie 3 G Regel und Hygienevorschriften müssen noch eingehalten werden. Zum wiederholten Male gibt es jetzt einen Lichtblick und einen Schritt zur Normalität. Hoffentlich dieses Mal ein bleibender Schritt. Aber es sieht ganz danach aus, dass sich die Entspannung weiter verfestigt, sodaß weitere Lockerungsschritte zu erwarten sind.

Jetzt kann auch wieder zielstrebig auf geplante Veranstaltungen geprobt werden. Die Unsicherheit, dass ein geplantes Konzert gar nicht stattfinden kann, ist hoffentlich vorbei. Die Unbeschwertheit ist zwar noch nicht ganz zurück, aber die Verantwortlichen des Liederkranzes sind zuversichtlich, dass man bald wieder zu einemfunktionierenden Vereinsleben zurückfindet. Noch mehr: Dass vielleicht dann neue Sängerinnen und Sänger zum Liederkranz finden.