Das große Feuer war der Höhepunkt bei der Sonnwendfeier des Liederkranz Hohengehren. (Foto: M. Eberhard)

Pünktlich zum Tag des höchsten Sonnenstandes hat der Liederkranz Hohengehren am Freitag, 21. Juni, die Sonnwende gefeiert. Als Besonderheit, um nicht zusagen als Rekord, kann schon das Wetter gelten. Nach so vielen Regentagen und Regenansagen den bisher schönsten Sommerabend des Jahres zu erwischen, das ist schon was. Rekordverdächtig war folgerichtig auch der Besuch. Die nicht nur mit eigenen sondern auch mit Biergarnituren des Posaunenchors und des Obst- und Gartenbauvereins bestückte Festwiese am Weg zwischen den beiden Ortsteilen war längst vor Eintritt der Dämmerung mit rund 400 Besuchern besetzt und als dann kurz nach 21 Uhr das von der Jugendfeuerwehr mit ihren Fackeln entzündete Feuer brannte, kamen nochmals geschätzte hundert Personen dazu.

Auch das Feuer selbst war rekordfähig. Der von den Helfern der Firma Ayasse & Unrath mit ihrem Bagger aufgeschichtete Holzstoß war nach Schätzung der Fachleute noch nie so hoch wie in diesem Jahr und entsprechend loderten die Flammen. Mehrmals musste die Feuerwehr die Wiese, den neu geteerten Weg und die nächsten Bäume kühlen, um die Hitze in Grenzen zu halten. Herauszuheben ist auch der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfern aus den beiden Chören des Liederkranz. Mit einer Roten vom Grill, einem Pfefferbeißer oder den von Gabi Grau zubereiteten Kräuterkäsebroten und dem reichhaltigen Getränkeangebot versorgt, saß oder stand man zusammen, plauderte und sah den Flammen zu. Und für die vielen Kinder war die Rollenbahn wieder das große Ereignis. Kaum war am nächsten Tag die Wiese abgeräumt, trommelte schon wieder der Regen. (–rer)

Die Rollenbahn war für die Kinder das größte Ereignis. (Foto: H. Maurer)