Am Samstag, 29. September, um 15 Uhr, hieß es wieder „Dabei um 3!“. Zum ersten Mal gab es dabei Stimmbildung in einer kleinen Gruppe, in der jeder mitsingen konnte. Im Mittelpunkt der kurzweiligen eineinhalb Stunden mit Sabine und Wolfgang Layer stand das ZUHÖREN UND VONEINANDER LERNEN. Weiterlesen „Zuhören und voneinander lernen“
Der Gesang und mit ihm das aktive Singen hat viele Facetten. Eine davon – die meditative und zutiefst religiöse Ausdrucksform – bot der Liederkranz Hohengehren am 7. Juli in seiner monatlichen Sonnabendreihe „Dabei um 3“.

Einen langen, fröhlichen und erfolgreichen Samstag verbrachten die Sänger des Männerchors Hohengehren, um sich für die nächsten Auftritte und die weitere Zukunft zu rüsten. In dem malerisch über dem Remstal gelegenen Hotel Landgut Burg wurden unter der Leitung von Dirigent Wolfgang Layer die Lieder für das am Sonntag, dem 29. Juli stattfindende Sommerfest des Liederkranz Schanbach geprobt, neue Stücke für kommende Veranstaltungen angestimmt und ausführlich aktuelle und zukünftige Themen besprochen.


Ein sommerlich sonniger Samstagnachmittag im Mai – mit Sicherheit kein idealer Termin für ein gemeinsames Singen im Saal des Bürgerhauses Hohengehren, oder doch? Der Liederkranz Hohengehren als Veranstalter durfte sich eines Besseren belehren lassen. In Chorstärke waren rund 30 Personen gekommen, um gemeinsam zu singen. „Einfach nur singen!“, wie eine Teilnehmerin es auf den Punkt brachte. Denn keine andere Jahreszeit bietet so viele Lieder an wie der Frühling und der Monat Mai. Ein Teil davon gehört noch heute zum Liederkanon der Schulen in Baden-Württemberg, so das Lieblingslied vieler Grundschulkinder: „Alle Vögel sind schon da“, „Der Mai ist gekommen“, „Es geht eine helle Flöte“ und Wolfgang Amadeus Mozarts unsterblicher Evergreen „Komm, lieber Mai“. Weiterlesen „Dabei um 3! Frühlings- und Maienlieder“

Hier wird nicht mit dem Strohhalm getrunken. Vielmehr erklärt Sabine Layer (rechts) die Anwendung der verblüffend einfachen Lax Vox-Übung zur Pflege der Stimme. (Foto: H. Maurer)
Es gibt keine zwei gleichen Stimmen auf der Welt. Die Stimme eines Menschen ist kein Zufall. Stimme und Persönlichkeit sind eng miteinander verbunden. Das war eines der zentralen Themen des ganztägigen Seminars, das der Liederkranz Hohengehren am 10. März im Bürgerhaus durchgeführt hat. Referenten waren Sabine und Wolfgang Layer.
Schon zu Beginn füllte sich der Seminarraum mit den ersten 25 Interessierten, die bis aus Laufen a.N. angereist waren. Sabine Layer gab Gesangsunterricht und Stimmbildung (solistisch und in Gruppen) im Musikraum der Grundschule nebenan, außerdem eine Einführung in die sog. Lax Vox-Methode (Marketta Shivo), eine einfache Übung zur Entspannung, Heilung und Schulung der Stimme. Nahezu alle Seminarteilnehmer nahmen diese Angebote im Laufe des Tages wahr.
„Werden Sie wie ein Baum, dem der Sturm den Gipfel bricht, aber im nächsten Frühjahr ein neuer Gipfel wächst. Werden Sie wie eine Blume, die zertreten wird und doch wieder zu blühen beginnt oder wie ein Bambus, der sich dem Wind beugt und doch nicht zerbricht.“ Mit diesem Rat leitete der Diplom-Theologe und Bildungsreferent Andreas Rieck im Bürgerhaus Hohengehren seinen gut besuchten Vortrag über die Resilienz ein, worunter die innere Kraft zu verstehen ist, Herausforderungen zu bewältigen und mit Lebenskrisen fertig zu werden. Diese Resilienz, die innere Widerstandskraft, wird von sieben Säulen getragen: Aktive Zukunftsplanung, Selbstwirksamkeit, Soziales Netzwerk, Eigenverantwortung, Lösungsorientierung, Akzeptanz und Optimismus.
Bei der am 26. Januar 2018 stattgefundenen Mitgliederversammlung wurde herausgestellt, dass die drei Chöre des Vereins im Grunde den ganzen mittleren Schurwald präsentieren. „Wir sind auf dem besten Weg“, sagte Vorsitzender Wolfgang Digel, „aus dem Liederkranz den MMS, den Männerchor Mittlerer Schurwald zu machen.“ Neben Hohengehrener gehören zu diesem Chor auch Sänger aus Baltmannsweiler, Esslingen und einigen Ortsteilen von Aichwald. Ähnlich weitreichend ist auch die Zusammensetzung im jungen Chor „Joy of Music“ und im neuen Vokalensemble HG.
Die gehrten Mitglieder (v.links): Eberhard Roos, Hans Grau, Alfred Grau, Ernst Fibich, Doris Reetz (in Vertretung von Heinz Wurst) sowie Ellen Strauß-Wallisch, die für den Chorverband Karl Pfaff die Ehrungen vornahm. Weiterlesen „Hier singt der mittlere Schurwald“
Mit einem großen Konzert hat der Liederkranz am 17. Dezember 2017, dem dritten Advent, die Besucher in der katholischen Kirche von Aichschieß auf die besinnliche Zeit um Weihnachten eingestimmt. Der Männerchor, das Vokalensemble HG und der junge Chor „Joy of Music“ boten unter der Leitung von Wolfgang Layer neue, von ihm im Stil von Gospel und Spiritual getextete und vertonte Werke, bekannte amerikanische Gospel und Spirituals sowie klassische Weihnachtlieder.
Alle Sängerinnen und Sänger beschlossen mit „Tollite hostias“, dem Schlusschor aus dem Weihnachtsoratorium, den Abend. (Fotos: M. Eberhard)
Volkslieder sind nahezu unsterblich. In jedem Jahrhundert kommen neue hinzu. Aber man muss sie pflegen. Bekennerhaftes Pathos und bornierte Begeisterung sind die falschen Freunde. Wie eine solche Pflege aussehen kann, zeigen uns seit langem die Skandinavier. Auf ihren Spuren bewegte sich das Konzert der Concordia Wäldenbronn 1855 e.V. am 22. Juli im Gemeindezentrum Hainbachtal in Esslingen. Als Gast geladen war das noch junge Vokalensemble HG aus Hohengehren, das stolz auf die Einladung bei einem Traditionsverein war, der nur 6 Jahre jünger ist als der Schwäbische Chorverband. Es ist jüngster Spross des Liederkranz Hohengehren 1841 e.V., der im vergangenen Jahr seinen 175. Geburtstag feierte. Auf hohem Niveau wird hier der Männerchorgesang gepflegt. Ein Junger Chor singt seit über 15 Jahren Schlager, Pop, Gospel und swingenden Jazz. Und so denkt man weder in Hohengehren noch in Wäldenbronn ans vielzitierte Chorsterben, welches ja immer mit nachlassender und mangelhafter Qualität zu tun hat.
Gemeinsamer Auftritt der Concordia mit dem Vokalensemble HG. Weiterlesen „Volkslieder – nicht von gestern!“
